Im digitalen Raum geht eine Marke leicht in der Flut aus Bannern und Newslettern unter, während ein Flyer in der Hand persönlich und direkt wirkt. Ein gut gestalteter Flyer zieht Aufmerksamkeit auf sich, kommuniziert klar „Was, wo, wann“ und führt zur gewünschten Aktion. Doch wie gestaltet man einen originellen Flyer, der nicht im Papierkorb landet? Hier sind 4 Tipps, die funktionieren.
1. Auffallen, ohne zu überladen
Gut gewählte Farben, Illustrationen oder Fotos fallen in Sekundenbruchteilen auf. Übertreiben Sie es jedoch nicht. Die Kernbotschaft muss aus einer Entfernung von ein bis zwei Metern lesbar sein.
Tipp: Setzen Sie auf einen kontraststarken Hintergrund und eine große Schrift (Überschrift 24–36 pt für A5, 36–48 pt für A4). Für einen zusätzlichen Effekt nutzen Sie unsere Veredelungen: partieller Lack für die Überschrift oder das Logo bzw. Metallic-Folie für ein Schlüsselwort. Einen Richtpreis erhalten Sie in unserem Online-Kalkulator.
2. Kurz, klar, überzeugend
Ein Flyer ist keine Broschüre. Stellen Sie deshalb eine Hauptidee in den Mittelpunkt und ergänzen Sie diese um einen kurzen Untertitel, drei klare Vorteile und eine konkrete Handlungsaufforderung. Gliedern Sie den Text in übersichtliche Blöcke: Was bieten Sie, wo und wann findet es statt, was ist der nächste Schritt? Ein deutlicher CTA („Online bestellen“, „Termin reservieren“) verwandelt Interesse in Aktion.
3. QR-Code oder Links einsetzen
Ein Flyer kann Offline und Online elegant verbinden – QR-Code, Kurz-URL oder Social Handle ermöglichen sofortigen Zugang zu Details, Bestellungen oder Registrierungen. Wählen Sie für den QR-Code eine Mindestgröße von 2 × 2 cm und lassen Sie eine Ruhezone rundherum, damit er gut lesbar ist. Testen Sie ihn vor dem Druck auf mehreren Geräten.
4. Personalisieren und Emotionen teilen
Ein Flyer muss nicht nur aus Fakten bestehen. Zeigen Sie die Menschen hinter der Marke, Ihre Geschichte oder den Nutzungsmoment. Solche Details hinterlassen einen stärkeren Eindruck als eine trockene Aufzählung und helfen dabei, sich von anderen abzuheben.
Tipp: Eine lokale Bäckerei entwarf einen Flyer in Form einer Papiertüte für Croissants. Die Leute bekamen ihn als Werbung und nutzten ihn zugleich zum Einpacken ihres Frühstücks – eine praktische und einprägsame Idee. Ein unterhaltsamer und nützlicher Weg, um sichtbar zu sein.

Häufige Fragen zu Flyern
1. Welche Größe bzw. welches Flyerformat ist am besten?
Am häufigsten wird das Format A5 für den Flyerdruck verwendet – praktisch, übersichtlich und gut zu verteilen. Mehr Platz nötig? Dann verwenden Sie das Format A4. Für eine schlanke, elegante Variante eignet sich das Format DL (1/3 A4). Kurz gesagt: Wählen Sie das Format nach Inhaltsmenge und Verteilart.
2. Welches Programm zur Gestaltung?
Ohne Design-Erfahrung ist Canva eine schnelle und einfache Lösung. Für eine professionellere Gestaltung eignen sich Illustrator oder Photoshop. Für einfache Unternehmensmaterialien reichen oft auch Word oder Publisher aus. Wichtig sind visuelle Klarheit, Lesbarkeit und die korrekte Druckvorbereitung.
Keine Zeit für die Grafik? Dann überlassen Sie das Design unseren Profis bei Expresta. Ein Grafikcheck und Anpassungen bis zu 30 Minuten sind gratis. Für aufwendigere Designs können Sie professionelle Grafikarbeit hinzubuchen.
3. Welches Papier eignet sich am besten für Flyer?
Meist wird Bilderdruckpapier (matt oder glänzend) verwendet. 135 g/m² eignet sich für hohe Auflagen. da es leicht und kosteneffizient ist. Für einen hochwertigeren Eindruck wählen Sie 170–250 g/m². Bei kleineren Auflagen lohnt sich zudem eine Veredelung, die dem Flyer ein professionelles Finish verleiht. Zusätzlich bieten wir FSC-zertifiziertes Papier für alle, denen Nachhaltigkeit wichtig ist.
